Konzept Rannasee

Wie kann der Rannasee noch attraktiver werden

Nach dem Bürgerentscheid, mit dem die Bürger den Plänen für ein dubioses Feriendorf am Rannasee eine klare und sehr deutliche Absage erteilten, stellt sich natürlich die Frage, was am Rannasee getan werden sollte.

Der Landkreis moniert die laufenden Kosten. Interessanterweise stellen die selben Leute diese Frage nicht beim "Haus am Strom", den "Steinwelten", bei der Neuburg und auch nicht beim Kloster Asbach. Dabei muss klar festgestellt werden, dass der Rannasee als Attraktion für die Region geschaffen wurde, die natürlich laufende Kosten produziert.

Der Rannasee soll nicht kommerzialisiert werden! Das war die deutliche Botschaft unserer Bürger. Das bedeutet aber nicht, in einen Dornröschenschlaf zu verfallen.

Wir haben diesen Wink verstanden und uns über ein sanftes Konzept Gedanken gemacht. Vorschläge, die wir gerne diskutieren wollen.

 

allgemeine Verbesserung

Der Rannasee würde gerne für sich selber werben, wenn man ihn nur ließe. Zu diesem Zweck müssten die Sträucher zwischen Bundesstraße und See weitgehend entfernt werden. Heraus kommt eine tolle Panoramaansicht des Rannasees.

Die Sanitäranlagen müssen komplett erneuert werden. Dabei ist die Frage nach dem idealen Standort neu zu stellen. Im Hinblick auf einen Zeltplatz müssen die Sanitäranlagen mit Licht ausgestattet sein.

Duschen im Sanitärtrakt haben eine nachrangige Bedeutung. Besser wäre eine offene Dusche direkt am Seeufer.

Gastronomie

Der Gastronomiebetrieb am Rannasee muss als Ganzjahresbetrieb aufgestellt werden. Hierzu ist eine energetische Sanierung des Zentralgebäudes erforderlich. Aufgrund der Platzfrage müsste am aktuellen Standort (Zentralgebäude) festgehalten werden. Hier sind auch zusätzliche Parkplätze erforderlich.

Zur Ausweitung der gastronomischen Räume eignet sich der nördliche Trakt, der zur Zeit ungenutzt ist. Hier könnte eine „Hüttenatmosphäre“ geschaffen werden.

Darüber hinaus muss der Betoncharakter verschwinden. Hierzu sollten die Betonbrüstungen abgesägt und mit passenden „durchschaubaren“ Konstruktionen ersetzt werden. Die riesige Betonwand unterhalb der Terrasse soll verkleidet werden (Holz oder Bewuchs). Der gesamte Bereich der Terrasse muss ansprechender (evtl. mediterran) gestaltet werden.

Beim gastronomischen Angebot muss sich das Restaurant am Rannasee auf Alleinstellungsmerkmale besinnen. Eine Möglichkeit dazu wären Fischspezialitäten.

Direkt am See sollte an der Stelle des jetzigen Bootsverleihs ein neuer Pavillon errichtet werden, der sowohl als Kiosk, als auch für Bootsverleih genutzt werden kann. Dies bringt den Vorteil, dass Kiosk und Bootsverleih von einer Person bedient werden können.

Für die Finanzierung könnte ein Konzept mit einem Langzeitpachtvertrag die Lösung sein, welches einem Pächter Investitionssicherheit gibt.

Zeltplatz

Ein einfacher Zeltplatz am Rannasee wurde mehrfach in den Informationsveranstaltungen angeregt (Wildenranna + Maierhof). Hier brauchen keine großartigen Standards geschaffen werden, sondern nur Benutzungsregeln.

Der Zeltplatz soll nicht direkt am See sein, aber möglichst nahe. Die Nähe zu einem Sanitärgebäude ist erforderlich. Ein Lagerfeuer muss möglich sein.

Freilichtbühne

Eine Freilichtbühne am Rannasee würde gewiss Veranstaltungen anlocken. Die Bühne müsste ins Landschaftsbild passen (Holz), braucht eine Überdachung (auch wegen der Akustik) und die erforderlichen technischen Anschlüsse (Strom 64 A).

Ein idealer Standort wäre die Liegewiese südlich der Wasserrutsche, direkt unterhalb des Restaurants. Hier ist das Gelände bereits wie ein Amphitheater gestaltet. Die Bühne könnte auf der unteren Ebene aufgebaut werden.

Wanderwege

Wanderwege mit Startpunkt Rannasee könnten die Frequenz des Rannasees erhöhen. Möglichkeiten dazu sind genug vorhanden.

Die Wanderer können sich nach absolvierter Strecke abkühlen und stärken.